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Agility

Voraussetzungen

„Voraussetzungen für den Hund zur Teilnahme am Agility Training“
Mindestalter 1 Jahr
Grundgehorsam vorhanden: Agility wird in der Gruppe und von Anfang an ohne Leine trainiert. D.h. der Hund muss ohne Leine und im Beisein von anderen angeleinten Hunden beim Hundeführer bleiben und kontrollierbar sein. Der Hund muss abrufbar sein und für kurze Zeit im Sitz oder Platz an einer Stelle bleiben und warten, auch wenn sich der Hundeführer entfernt.
Sozialverträglichkeit. Keine Raufer oder Hunde mit Aggressionsproblemen mit anderen Hunden oder Menschen.

Agility - Spaß und Sport für Hund und Herrchen
Unsere Hunde sind soziale Wesen, denen nichts mehr Spaß macht, als mit ihren Menschen zusammen zu sein. Mit zusammen sein ist jedoch nicht nur die bloße Anwesenheit des Menschen gemeint, sondern auch die aktive Beschäftigung, vom Streicheln und Spazierengehen bis hin zu Spiel und Sport mit dem Hund. Diese Beschäftigung ist ausgesprochen wichtig, wenn man sich einen glücklichen, ausgeglichenen und auch gut erzogenen Hund wünscht, denn die meisten Hunde möchten Ihrem Besitzer gefallen und lernen gerne, wenn es darum geht, Aufmerksamkeit und Anerkennung zu bekommen. Wie man sich mit seinem Hund am sinnvollsten beschäftigt, bleibt jedem selbst überlassen, der eine joggt oder fährt Fahrrad, der andere spielt mit ihm Fußball oder lässt ihn unzählige Stöckchen apportieren, die Geschmäcker von Mensch und Hund sind eben verschieden.

 

Agility erlebte in den letzten Jahren einen Boom! Agility ist ein Sport, bei dem Mensch und Hund im Team arbeiten und der immer mehr Anhänger findet. Gerade einmal 9 Jahre alt ist diese Sportart, die bei der englischen Crufts Show erstmalig als Unterhaltungselement eingebracht wurde, und die sich von dort aus rapide als eigenständige Hunde-Sportart verbreitete.

 

Was ist Agility?
Im wesentlichen ein Parcours aus 12 bis 20 verschiedenen Hindernissen, die vom Hund möglichst fehlerlos und in einer Standardzeit absolviert werden müssen. Der Hundeführer läuft mit, und gibt ihm durch Zurufen oder Handbewegungen zu verstehen, welches Hindernis als nächstes genommen werden muss. Die Geräte, die es zu absolvieren gilt, sind u.a. Sprunggeräte wie Hürden, Reifen oder Weitsprung und Kontaktzonengeräte (Wippe, A-Wand und Laufsteg), deren rote Flächen am Anfang und Ende der Hund berühren muss, wenn es keine Fehlerpunkte geben soll. Dazu kommen noch Tunnel, Tisch und natürlich der Slalom, das wohl am schwersten zu erlernende Gerät für jedes Agility-Team. Bei Fehlern bekommt das Team Strafpunkte oder kann sogar disqualifiziert werden.

Die besondere Herausforderung liegt nicht nur im Beherrschen der unterschiedlichen Geräte, sondern auch darin, dass der Parcours immer wieder anders gestellt wird und sich Hund und Herrchen jedes Mal auf eine neue Situation einstellen müssen. Das funktioniert durch eine enge Bindung zwischen Hund und Mensch, die sich in einwandfreier Kommunikation äußert. Denn, egal wie, ob durch Stimme, Blickkontakt, Körperhaltung oder Gesten, der Hund muss sofort verstehen, was sein Mensch von ihm will und dies in absolutem Vertrauen ausführen. Das erreicht der Hundeführer durch eine gehörige Portion Motivation, die aus dem Agility-Novizen erst den begeisterten Sporthund macht, der es kaum erwarten kann, auf den Platz zu kommen. Erfolgserlebnisse, das überschwängliche Lob des menschlichen Partners und Leckerchen oder Spielzeug als Belohnung motivieren am besten und schon der junge Hund sollte dies bei seinen ersten Agility-Versuchen ständig zu spüren bekommen. Erst der Spaß am Sport macht das erfolgreiche Agility-Team.

 

Für welche Hunde ist Agility geeignet?
Es gibt zwei Grundvoraussetzungen, die auf jeden Fall erfüllt sein müssen, wenn Sie mit Ihrem Hund Agility machen möchten:

Zum einen muss er Kerngesund sein zweitens, er muss mindestens ein Jahr alt sein, damit er sich beim Sprungtraining keine wachstumsbedingten Verletzungen zuzieht.

Allerdings spricht nichts dagegen, schon den Welpen mit auf den Agility-Platz zu nehmen, um ihn spielerisch mit den Geräten vertraut zu machen. Mit 15 Monaten wird der Hund zur Begleithundeprüfung zugelassen, die die Voraussetzung für eine Teilnahme an Wettkämpfen ist. Dort muss er unter Beweis stellen, dass er mit dem Grundgehorsam (sitz, bleib, bei Fuß, etc.) vertraut ist.

 

Generell kann jeder Hund Agility betreiben, aber wie weit man geht, sollte von den Möglichkeiten des Hundes abhängig gemacht werden. Ein Bernhardiner wird sich niemals mit einem Border Collie im Wettkampf messen können und gerade schwere und große Hunde sollten unter ständiger tierärztlicher Aufsicht stehen, wenn sie aktiv am Sprungtraining teilnehmen. Wenn man dann noch darauf achtet, dass der Hund nicht überfordert wird und er Spaß am Agility hat, steht dem Sport auch hier nichts im Wege. Übrigens, um faire Bedingungen zu schaffen, werden Hunde in drei unterschiedliche Kategorien eingeteilt: bei einer Widerristhöhe von unter 35 cm starten sie in der Small Kategorie, zwischen 35 und 43 cm in der Medium und über 43 cm in der Large Kategorie.
Die Höhe der Hindernisse wird entsprechend angepasst

Das Team der SV Ortsgruppe Fellbach LG 13